Am 18. Januar 2021 stellten Melanie Haußmann und Sven Kubick am Kultusministerium Inhalte des Eckpunktepapiers unseres Fördervereins Realschule Baden-Württemberg vor und sprachen mit Kultusministerin Frau Dr. Eisenmann über angedachte Neuerungen und Vorschläge zur Stärkung der Realschulen. Insbesondere die Vorschläge zu einer stärkeren Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung sowie einer notwendigen Überprüfung bei Abweichung von der Bildungsempfehlung stießen hierbei auf positive Resonanz. Ebenso bestand Einigkeit bezüglich der Qualitätsansprüche der Schulart Realschule und einer damit verbundenen Konzeption, die den Hauptschulabschluss nicht mehr an der Realschule verortet. Der Förderverein plädiert für eine Trennung der beiden Schularten und einer jeweils eigenständigen Sach- und Personalausstattung, um den Schülerinnen und Schülern ein leistungsgerechtes Bildungs- und Erziehungsangebot mit adäquater Lehrerversorgung und notwendiger äußerer Differenzierung ermöglichen zu können. Bildungsabbrüche sowie Überforderung sollen auf diese Weise verhindert, Bildungsaufstiege und Übergänge ermöglicht werden. Auch sehen Kultusministerium und Förderverein nicht nur die passgenaue Förderung lernschwacher Kinder, sondern auch die bestmögliche Unterstützung lernwilliger und leistungsstarker Schülerinnen und Schüler durch eine klare äußere Differenzierung im Fokus.

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